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LOOK & ROLL-KURZFILME (II) alt=

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LOOK & ROLL-KURZFILME (II)

LOOK & ROLL-KURZFILME (II) Montag, 17.10.2011 , 20.30 Uhr

Auswahlschau Look & Roll-Festival

organisiert von Procap Zürich-Oberland/Winterthur

 

Wie wird das Thema Behinderung im Kurzfilm dargestellt? Das 3. internationale Kurzfilmfestival «look & roll» im Herbst 2010 in Basel zeigte Beispiele aus aller Welt. In Zusammenarbeit mit Procap, einer Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Handicap, präsentiert qtopia ein Best-of-Programm mit ungewöhnlichen Kurzfilmen über ein Leben mit Einschränkungen und besonderen Bedürfnissen. Mit Live-Audiodeskriotion für Sehbehinderte und Untertiteln für Hörbehinderte. Als Moderator wirkt Fillmjournalist Alex Oberholzer - inkl. Gebärdendolmetscher.

Programm 2


Anders & Harri

von Johan Palmgren und Åsa Blanck
Schweden 2008, 13’, Dokumentarfilm, OV d/f

Anders und Harri sind die besten Freunde, die man sich denken kann. Sie gehen durch dick und dünn und beide lieben Musik. Anders liebt zudem auch Züge. Die beiden reisen nach Getå, wo sich vor langer Zeit das grösste Eisenbahnunglück der schwedischen Geschichte ereignet hat. Zwischendurch haben sie Meinungsverschiedenheiten, die nicht einfach zu beheben sind, denn es geht um Viel: Lässt sich Harri von Anders helfen, wenn er Angst hat, oder nicht?


Jak To Jest Być Moją Matką (Wie es ist, meine Mutter zu sein)
von Norah McGettigan
Polen 2007, 30', Spielfilm, OV d/f

Monika, eine bekannte Journalistin, sitzt nach einer Amputation im Rollstuhl. Ihre Tochter Julia macht einen Film über sie. Bei der Premiere eskalieren die Dinge und die Beziehung der beiden wird auf die Probe gestellt. Eine Mutter muss lernen, dass ihre Tochter erwachsen wird und eigene Wege geht.


Lydskygger (Klangschatten)
von Julie Engaas
Norwegen 2008, 7', Animation, OV d/f

"Die meisten Leute denken, dass ich im Dunkeln lebe, aber vor meinen Augen ist nichts. Nur Luft." Hege Norset Blichfeldt, eine blinde Frau, erzählt uns in diesem hervorragend animierten Film davon, wie sie sich anhand von "Klangschatten" orientiert. Sehr eindrücklich und mit bezaubernden Bildern illustriert.


Over mijn lippen (Über meine Lippen)
von Janica Draisma
Niederlande 2006, 14’, Dokumentarfilm, OV d/f

Ein Film über das Sprechen, Stottern, Singen, Schweigen und Zuhören. Über Kommunikation. Wie geht man damit um, anders zu sprechen? Und wie reagieren wir auf Jemanden, der sich anders verhält, als die Norm es vorgibt. Die Wissenschaft bezeichnet Stottern als "neuromuskuläre Störung" bei der Fehlfunktionen eines Muskels verhindern, dass Worte flüssig hervorkommen. Aber der Geist und das Unbewusste spielen auch eine Rolle. Wenn Du singst, stotterst Du nicht. Das ist das Wunder beim Stottern! "Über meine Lippen" wirft ein neues Licht auf Stotternde und ermöglicht uns eine interessierte und verständnisvolle Annäherung an dieses Phänomen. Vielleicht denken wir sogar grundsätzlich über unsere eigene Kommunikation nach. Denn wie auch immer: der Austausch mit Anderen spielt eine entscheidende Rolle in unserem Leben.


Aegypten

von Katrin Resetarits
Österreich 1999, 10’, Dokumentarfilm, OV d/f

Ägypten ist ein Film fast ohne Ton über taubstumme Menschen bzw. ihre Gebärdensprache: eine Sprache, die (wie die altägyptischen Hieroglyphen) das symbolische Bezeichnen mittels Worten mit dem mimetisch-analogen Bezeichnen durch bildhafte Gesten verbindet. Nüchterne Schwarzweißaufnahmen zeigen, wie "Hai", "Witwe", "Marilyn Monroe", eine James-Bond-Szene, ein Wienerlied oder die Geschichte einer Schatzsuche zweier Ägypten-Urlauber in Gebärdensprache ausschauen, und sind eine - ganz kleine, andeutungshafte - Einführung in eine unvertraute Wahrnehmungsweise, in der man die tönende Welt sieht, ohne zu hören. (Drehli Robnik)


Rendez-Vous
von Marcin Janos Krawczyk
Polen 2006, 9’, Dokumentarfilm, OV d/f

Ein kalter Wintertag. Eine Frau und ein Mann betreten ein Café. Er möchte Eis, sie Kuchen. Sie sehen zufrieden aus. Weil es sich nicht gehört, in einem Café nur zu essen und zu trinken, unterhalten sie sich. Aber über was? Über alles! "Einsamkeit ist das Schlimmste, wenn Du niemanden an Deiner Seite hast", sagt Lukas. Ein schwebender Augenblick in einem Café, "man möchte, dass er anhält und anhält und anhält."

 

Look&Roll-Programm Uster

(Download PDF/767KB)

Das aktuelle Gesamtprogramm finden Sie im Downloadbereich als PDF.

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